18.6.2025

Kaum zurück aus Frankreich, geht es auch schon wieder zurück in die Grande Nation. Das Ziel liegt ganz im Westen - die Ile de Ré und der südliche Teil der Bretagne. Daniela muss noch bis Mittag arbeiten, danach starten wir Richtung Vorarlberg - Schweiz und erreichen am frühen Abend Frankreich. Der Stellplatz in Chavannes-sur-l'Étang liegt genau auf unsere Route, nach 434 km stellen wir den Camper auf einer der wenigen noch freien Parzellen ab. Auch diesmal nutzen wir das Angebot von CAMPING CAR PARK. Wir sind eigentlich sehr zufrieden damit und Checkin - Checkout und Online Buchung funktioniert auch immer problemlos. Nach dem Abendessen spazieren wir noch in die kleine Ortschaft, aber die Fahrt hat uns dann doch ermüdet und so geht es bald ins Bett.


19.6.

Gut ausgeschlafen freuen wir uns schon auf die 2. Etappe. Die Stadt Blois an der Loire ist unser heutiges Ziel. 580 km sind es bis dorthin, also los! Bei wenig Verkehr, trotz Feiertag (Fronleichnam), erreichen wir schon vor 15:00 Uhr den Stellplatz in Chailles ein paar Kilometer entfernt von Blois. Wir wollen nach Blois mit den Ebikes.

Die im Herzen des Loiretals gelegene Stadt Blois zeugt von der sagenhaften Geschichte der Loireschlösser. Zwei Sakralbauten sind besonders sehenswert: die Kathedrale Saint-Louis im gotischen Stil mit einem hohen Turm im Renaissancestil und die Kirche Saint-Nicolas, in der sich romanischer und gotischer Stil vermischen.

Etwas außerhalb der Stadt, in Cellettes liegt das Château de Beauregard, ein elegantes, noch bewohntes Schloss aus dem 16. Jahrhundert mit namhafter Porträtsammlung und weitläufigen Gärten.

Nach 27 km sind wir wieder zurück am Stellplatz. Das Thermometer ist inzwischen auf 33 Grad geklettert, da hilft nur eine Abkühlung - von Innen!  :-)

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20.6.

Heute am 3. Tag werden wir den Atlantik erreichen. Wir wollen wieder auf die wunderschöne Ile de Ré. 345 km sind es bis zum Stellplatz ganz im Westen der Insel in Saint-Clément-des-Baleines. Der Platz ist schon gut ausgelastet als wir am frühen Nachmittag dort einchecken. Es ist heiß, wir machen es uns unter der Markise gemütlich, mehr als ein Spaziergang zum Strand wird es bei dieser Gluthitze heute nicht werden. Das erste Mal heuer, dass wir die Aufbauklimaanlage im Camper aktivieren müssen.


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21.6.

Die Ile de Ré ist ja ein Radler-Hotspot und so wollen auch wir heute den westlichen Teil der Insel mit dem Ebike abfahren. Von unserem Stellplatz radeln wir zuerst hinaus zum Phare des Baleines, dann weiter entlang der Nordwestseite nach Les Portes-en-Ré. Im Les Huitres De Trousse Chemise genehmigen wir uns ein paar leckere Austern und andere lokale Meeresfrüchte. Weiter geht es durch riesige Salzabbaustätten und Austernzuchtbecken nach Ars-en-Ré. Für den Retourweg nehmen wir einen anderen von vielen schönen Radwegen nach Saint-Clément-des-Baleines. Auf der Nordseite beim Plage du Petit Bec gibts es dann auch das erste erfrischende Bad im Atlantik.

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22.6.

Schön ist es auf der Ile de Ré, aber wir fahren 214 km weiter nach Nordwesten in die Bretagne. Auf dem Weg machen wir Halt beim Menhirs du Plessis. Menhir ist eine aus dem Bretonischen entlehnte Bezeichnung für einen vorgeschichtlichen, hochragenden Steinblock, der auch als Hinkelstein bekannt ist. Ich liebe ja solche vorgeschichtlichen Monumente und in Frankreich gibt es ja reichlich davon. Wir fahren gemütlich auf Landstraßen weiter nach Noirmoutier-en-l'Île auf der gleichnamigen Halbinsel. Dort gibt es einen schönen, großen Stellplatz. Die kleine Ortschaft Noirmoutier-en-l'Île und die nähere Umgebung erkunden wir mit unseren Ebikes. Nachher spazieren wir zum nahen Sandstrand und bemerken immer wieder wie reizvoll doch die Bretagne ist.

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23.6.

Für uns geht es heute 127 km weiter nordwärts nach Piriac-sur-Mer. Zuerst überqueren wir die Loire-Mündung über die Pont de Saint-Nazaire (Saint-Nazaire-Brücke). Weiter auf dem Weg nach Piriac-sur-Mer besichtigen wir den ersten Dolmen, den berühmten Dolmen von Kerbourg. Ein Dolmen (bretonisch für „Steintisch“) ist eine prähistorische Megalithanlage, die in der Jungsteinzeit (oft zwischen 3800 und 2500 v. Chr.) als Grabstätte oder Kultstätte errichtet wurde. Angekommen in Piriac-sur-Mer finden wir einen kleinen, versteckten Stellplatz von Camping Car Park. Wir spazieren hinunter zum Hafen und staunen: Piriac-sur-Mer, eine Petite Cité de Caractère, besticht durch seinen zeitlosen Charme. Seine gepflasterten Gassen, die von Granithäusern gesäumt und mit farbenprächtigen Hortensien geschmückt sind, bilden eine Postkartenlandschaft, die typisch für ein Dorf am Meer ist. Bis zum Abend füllt sich der kleine Stellplatz, aber trotzdem verbringen wir hier eine ruhige, angenehme Nacht.

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24.6.

Die heutige Etappe ist nur ca. 78 km lang bis zum SP in Sarzeau. Wir umrunden also quasi den Golf von Morbihan. Der Golf von Morbihan im klimatisch milden Süden der Bretagne ist ein an der europäischen Atlantikküste einmaliges Binnenmeer. Rund um den Ort Sarzeau zeigt sich Morbihan von seiner schönsten Seite. Mit den Ebikes machen wir uns zuerst auf zum Menhir von Kermaillard und dann weiter zur Domaine de Suscinio, einer mächtigen Burganlage am Golf von Morbihan. Beides beeindruckende Monumente verschiedener Epochen, - ein Muss wenn man in der Gegend ist! Am Ende des Tages haben wir dann doch 42 km mehr auf dem Ebike-Tacho. Den perfekten Tag beenden wir mit einem Strandspaziergang.

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25.6.

Heute steht die Stadt Vannes auf unseren Programm. Wir haben uns als Basecamp den SP im Ort Arradon dafür ausgesucht. Es sind nur 36 km mit dem Camper bis dorthin. Die 9 km Strecke nach Vannes ist dann ideal für eine Ebike-Tour. Die bretonische Stadt am Golf von Morbihan vereint historische Orte mit einem lebendigen Flair. Von der Antike bis zur Gegenwart hat die Stadt Vannes die großen Epochen der Geschichte mit Verlusten und Schäden durchlebt. Obwohl die Gründung der Stadt auf die gallorömische Zeit und ihr voller politischer Einfluss auf das 17. Jahrhundert zurückgeht, war es das Mittelalter, in dem das Leben in vollem Gange war, in dem die verschmitzten Kurven der Stadt mit Farben und Holzverkleidungen Gestalt annahmen. Und wenn man die mittelalterliche Epoche auf einige große, noch erhaltene Stätten zusammenfassen müsste, wären die Festungsanlagen mit ihren Toren und Türmen, die Kathedrale Saint-Pierre, die Cohue, die Fachwerkhäuser und die grönländische Bastion ein Muss. Den ganzen Nachmittag verbringen wir in Vannes, radeln dann zum Camper zurück und machen noch einen Abendspaziergang hinunter zur Küste zum Port d'Arradon.

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26.6.

Für uns geht die Reise heute weiter auf die nächste Halbinsel nach Gavres. 47 km Landstraße sind es bis dorthin. Ein riesiger Stellplatz erwartet uns dort. Gavres selbst hat nicht viel zu bieten, außer schöne Sandstrände. Uns interessiert mehr die auf der anderen Seite der Bucht liegende alte Hafenstadt Port Louis mit seiner Zitadelle. Mit einer kleinen Personenfähre kann man übersetzen.

Port Louis - Die Zitadellenstadt

Wie ein steinerner Wächter steht die Zitadelle über der Stadt und dem perlmuttfarbenem Wasser der Bucht von Lorient. Hinter den von den Kanonen verschont gebliebenen Mauern vermischen sich der Prunk der « Compagnie des Indes » und der malerische Charme eines Fischereihafens. Wir lassen uns den Wind um die Nase wehen. Zurück in Gavres machen wir noch einen Spaziergang zur Küste und genießen nachher vorm Camper noch ein Gläschen Weißwein.

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27.6.

Von der Halbinsel zur Halbinsel - 41 km entfernt von Gavres, südlich, befindet sich die Quiberon. Weil wir dort 2-3 Nächte bleiben haben wir uns für einen Campingplatz entschieden. Ganz an der Südspitze, im Ort Quiberon liegt der kleine Camping Les Joncs du Roch. Wir finden eine schöne Parzelle und machen es uns erst einmal gemütlich. Erst am Abend radeln wir eine kleine Runde in die Ortschaft und zum Hafen. Dabei sehen wir auch die Fähre mit welcher wir morgen übersetzten zur Belle-Ile-en-Mer.

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28.6.

Die Tickets für die Fähre zur Belle-Ile-en-Mer haben wir vor ein paar Tagen online gebucht, und das war gut so! - als wir um 8:00 Uhr die Fähre betreten ist diese restlos ausgebucht. Unsere Ebikes finden gerade so Platz neben unzähligen anderen Bikes und Autos. Die ,,schöne Insel im Meer " ist sehr beliebt bei den Franzosen und Touristen. Die Passage dauert nur 1 Stunde und war ruhig. Auf der Insel angekommen fahren wir zuerst nach Norden zum Fischerort Sauzon. Sauzon und sein Hafen hatte lange Zeit den Fischfang, insbesondere von Sardinen, als Hauptaktivität. Gut geschützt vor den vorherrschenden Winden ist er ein beliebter Anlaufpunkt für Segler, die diesen kleinen Hafen lieben.

Weiter geht es zum Plage de Donnant, einem wahren Traumstrand im Westen der Insel. Ein Surf- und Bodyboard-Spot! Der Donner Beach ist zweifellos eine der großartigsten Naturstätten der Insel.

Nächstes Ziel: Die Menhire Jean und Jeanne nahe des Weilers Kerlédan stehen 340 m voneinander entfernt. Jean ist 4,7 Meter hoch, Jeanne 4,05 Meter.

Unsere Inseltour führt uns nach Bangor im Süden. Dort legen wir eine Rast ein, bevor wir weiter radeln zum Inselhauptort Le Palais. Von dort legt auch unsere Fähre zurück nach Quiberon um 17.30 Uhr ab. Fazit: Wir bestätigen den Namen der Insel (Die Schöne im Meer) zu 100 %.

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29.6.

Heute legen wir einen wohlverdienten Ruhetag ein. Wir packen die Strandsachen auf die Ebikes und radeln ein paar hundert Meter zum Plage de l'Aérodrome. Der Strand erinnert ein wenig an den Maho Beach auf St. Martin in der Karibik. Die Landungen und Starts erfolgen direkt über unseren Köpfen. Wir liegen noch bis zum späten Nachmittag am Strand und machen garnix, außer schwimmen im inzwischen warmen Atlantik.

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Kurzes Video vom  Plage de l'Aérodrome in Quiberon

30.6.

Nach dem Frühstück verlassen wir Quiberon mit dem Ziel Loctudy ganz im Westen der Bretagne. Dorthin sind es 151 km, aber nach ein paar Kilometer machen wir Halt in Carnac.

Carnac und seine Megalithen

Menhire, die wie Pilze aus dem Boden sprießen

Besser geht es kaum: 3.000 dieser Gebilde erheben sich aus der Heide auf über 1 km Länge, eine der weltweit außergewöhnlichsten Konzentrationen an aufgerichteten Steinen. Die beeindruckendsten Anordnungen sind die von Le Menec, Kerlescan und Kermario. Denken Sie nicht, Obelix hätte etwas damit zu tun! Die Menhire wurden 5.000 bis 3.000 Jahre vor Christus aufgerichtet, also lange vor den Galliern! Mehrere Theorien versuchen diese Bauwerke zu erklären. Häufig wird auf ihre astronomische Funktion verwiesen. Dabei geht jedoch nichts vom Mysterium verloren, das diese Orte umgibt.

Angekommen beim SP in Loctudy ergattern wir gerade noch die letzte frei Parzelle. Wir holen die Räder aus der Garage und starten zu einer Radtour welche am Ende des Tages 56 km lang sein wird. Entlang der Küste fahren wir bis zum weiten Plage de Pors Carn. Was für eine traumhafte Landschaft! Aber jetzt sind wir hungrig, in der Crêperie de Lodonnec bestellen wir Galettes de sarrasin à la bretonne (Buchweizen Galettes mit Jakobmuscheln) - einfach lecker, und mit Meerblick! Recht müde erreichen wir ein paar Kilometer später unseren SP.

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1.7.

Nach dem Frühstück besuchen wir noch zu Fuß den Wochenmarkt in Loctudy und starten dann zum nächsten Etappenziel in Le Fret auf der Halbinsel Crozon. Der schöne, ruhige Stellplatz in Le Fret ist gleich gefunden und wir richten uns im hinteren Bereich ein. Dabei fällt mir auf, dass der Absorberkühlschrank nur mehr auf 230V und Gas funktioniert, nicht mehr aber während der Fahrt mit 12V. Auch andere 12V Verbraucher machen Probleme. Nach kurzer Suche finde ich die unerfreuliche Ursache - der 12V Stecker auf der Hauptplatine vom Elektroblock ist total verschmort, wahrscheinlich durch Vibrationen, Alterung, usw... mehrere Sicherungen haben ausgelöst und die Hauptplatine ist auch leicht verschmort. Ich kann den Schaden provisorisch beheben, alle Verbraucher funktionieren wieder, nur eben der Kühlschrank mit 12V nicht mehr. Zum Glück haben wir auch eine 12V Kompressor Kühlbox mitgenommen. Also die empfindlichen Lebensmittel umgeräumt und die restlichen Urlaubstage sind gesichert.

Nachmittags wandern wir auf die andere Seite der Halbinsel nach Rostellec, ein kleiner Ort in der Bretagne, malerisch gelegen an der Reede von Brest. Der kleine Ort ist vor allem für seinen sogenannten „Schiffsfriedhof“ bekannt, der sich in einer geschützten Bucht befindet. Hier liegen viele alte, ausgediente Schiffe – von kleinen Fischkuttern bis hin zu größeren Handelsschiffen –, die im Laufe der Zeit aufgegeben wurden. Den Heimweg nehmen wir direkt durch das malerische Rostellec und stauen über die vielen schönen Blumengärten, meistens mit riesigen Hortensien in allen Farben. Abends, nach dem Essen vorm Womo, öffnen wir eine Flasche Weißwein aus dem Loire-Tal und planen die restlichen Tage in Frankreich.

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2.7.

Wir wechseln zur Nordseite der Bretagne nach Roscoff. Der ruhige Stellplatz liegt etwas außerhalb auf einer Halbinsel in den Dünen. Nach dem Einparken kontrolliere ich die Reifen beim Womo, weil uns bei der Anfahrt nach Roscoff eine Unwucht und Vibrationen aufgefallen sind. Und tatsächlich, der Reifen hinten links hat eine große Beule auf der Lauffläche gebildet und ist scheinbar kurz vor dem Platzen - Glück gehabt - Ich tausche den Reifen und denke daran, was da hätte passieren können.....

Nachmittag radeln wir nach Roscoff. 2008 waren wir schon einmal hier, haben aber nur auf einem anderen Stellplatz übernachtet und uns die Stadt nicht angeschaut, das holen wir heute nach. Roscoff, der britischste der bretonischen Häfen. Tuchhandel, Salzhandel, Holzhandel, im 19. Jahrhundert wurden selbst Zwiebeln nach England exportiert! Im historischen Zentrum erinnert alles an den mit dem Seehandel verbundenen Reichtum, von der von einem Garten umgebenen Kirche bis hin zu den prachtvollen Granithäusern, von den in Stein gemeißelten Booten bis hin zu den kleinen Leuchtfeuern am alten Hafen. Der Geist der Korsaren, Schmuggler und Kaufleuten hängt noch immer über den aufwendig gestalteten Eingängen der Keller an den Straßen oder am Ufer. Ein bretonisches Souvenir wird natürlich auch noch gekauft, bevor wir morgen die Bretagne verlassen und uns langsam auf den Heimweg machen. Abends machen wir noch einen Spaziergang zum Strand direkt hinter den Dünen bei unserem Stellplatz.


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3.7.

Heute beginnt die erste von drei Heimreise-Etappen. Wir fahren 342 km nach Osten in die Region Mayenne. Wir wollen uns einen lang ersehnten Wunsch erfüllen und den Drehort der Fernsehserie ,,Unser Traum vom Schloss" (Escape to the Chateau) besuchen. Das Chateau de La Motte Husson liegt kurz vor unserem Tagesziel Sainte-Suzanne-et-Chammes in der kleinen Ortschaft Martigné-sur-Mayenne. Angel Adoree und Dick Strawbridge mit ihren Kindern Dorothy und Arthur sind die Hauptdarsteller. Arthur können wir sogar erblicken als er das Chateau verlässt. Nach den üblichen Schnappschüssen fahren wir weiter zum SP in Sainte-Suzanne-et-Chammes. Ein schöner, großer SP nicht weit vom Ortskern entfernt. Wir spazieren ins Dorf und bestellen im Dorfcafé Bier und Kaffee und genießen den Flair dieses typischen franz. Dorfes. Nachher machen wir einen Rundgang durch den Ort und der Umgebung. In der Rue Grande kommt man am Ende zur "Porte du Guichet" und zur "Promenade de la Poterne". Hier war der ehemalige Eingang zur befestigten Stadt. Im Mittelalter wurde dieser durch Türme und Zugbrücke, sowie eine Geschützplattform geschützt. Rechts findet man die Porte de Guichet, ein Seitentor klein und gut zu verteidigen, das es ermöglichte diskret die Stadt zu betreten oder zu verlassen. Von hier aus beginnt auch die sogenannte Promenade de la Poterne, einem Rundgang außerhalb der Stadtmauern. Außerdem genießt man einen herrlichen Blick über die Landschaft. Nach einem Abstecher zur ehemaligen Papiermühle kehren wir zurück zum SP und trinken noch ein Gläschen in der Abendsonne.

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4.7.

Immer näher rückt das Reiseende. Heute machen wir den größten Sprung Richtung Heimat. 657 km sind es bis zu unserem 1. SP am 18.Juni in Chavannes-sur-l'Étang an der Franz.-Schweizer Grenze. Wir nehmen die Autobahn A5, was leider nicht so eine gute Idee war, einige Staus müssen wir in Kauf nehmen. Erst nach 18 Uhr erreichen wir den Stellplatz. Eine halbe Stunde später ist der Platz voll! Morgen dann die letzte Etappe quer durch die Schweiz.



5.7.

Schon um 7 Uhr klingelt der Wecker. 438 km quer durch die Schweiz mit dem Stau-Hotspot Basel erwarten uns. In Basel ist es dann doch nicht so schlimm und auch die restliche Fahrt ist eher entspannt. Um 14:30 Uhr parken wir den Camper vorm Haus. Was für eine geile Tour! Wir haben noch lange nicht genug von Frankreich!



Video Ile de Ré und südliche Bretagne